Objektdatenbanken haben für Anwendungen mit komplexen C++ oder Java-Objektmodellen gewaltige Vorteile gegenüber relationalen Datenbanken. Dies gilt ganz besonders, wenn hohe Anforderungen an die Nebenläufigkeit gestellt werden und der Datenbestand sehr groß ist. Zum einen ist es schwierig, komplexe Klassenstrukturen auf ein relationales Datenbankschema abzubilden. Dazu kommt, dass diese zeitaufwändigen Mapping-Prozesse nicht nur die Entwicklung verteuern, sondern auch zur Laufzeit wertvolle Rechenzeit kosten.
Die Versant Object Database bietet genau das, was solche Anwendungen benötigen: direkte Navigation über Objekte, eine übergangslose verteilte Datenhaltung und hohe Skalierbarkeit.
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Bei vielen Anwendungen ist die Kontrolle über die Komplexität die eigentliche Herausforderung. In Bereichen wie der Telekommunikation, der Logistik, bei Simulationen oder aber im Finanzwesen liegt dies in der Natur der zu lösenden Sachprobleme. Komplexität muss deshalb auf eine Weise gezähmt werden, die eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Applikation ermöglicht und Änderungen zulässt.
Der Anwendungsentwickler muss in die Lage versetzt werden, sich auf die Geschäftslogik und sein vorzugsweise objektorientiertes Datenmodell (Geschäftsobjekte) zu konzentrieren. Architekturen, die technische Aspekte wie Persistenz (und SQL) und die Geschäftslogik miteinander verweben, führen nicht selten zur Katastrophe.
Mit der Versant Object Database 7.0 können Sie die Anwendungslogik entwickeln, ohne sich über die Persistenz Gedanken zu machen. Die Technologie von Versant liefert Ihnen eine hoch skalierende, transparente Datenhaltung über mehrere Datenbanken, eine Vielzahl paralleler Zugriffe, hohe Performanz, sowie Hochverfügbarkeit mittels Replikation und anderen Techniken.
Moderne O/R-Mapper mögen manches Mapping-Problem vereinfachen – aber sie bieten nicht die eleganten Datenstrukturen und die Leistungsfähigkeit einer Objektdatenbank von Versant.
Die Versant Object Database kommt typischerweise in prozess- oder unternehmenskritischen Anwendungen der folgenden Bereiche zum Einsatz:
Telekommunikation, Simulationssoftware, Medizintechnik, Wehr- und Verteidigungstechnik, Transport und Logistik, Finanzen und Versicherungen.
Versant Object Database bietet eine automatische Schema-Migration. Objekte werden – ohne Mapping - vom alten in ein neues Schema konvertiert, sobald sie benutzt werden. Dies ermöglicht eine lebendige Entwicklungsarbeit mit stetiger Weiterentwicklung des Datenbankschemas.
In einer Versant Object Database können mehrere individuelle Datenbanken zu einer Gesamtdatenbank mit hoher Skalierbarkeit zusammengeführt werden. Dies erhöht die Lese- und Schreibkapazität und ermöglicht die Partitionierung von Daten in einer Datenbank mit deutlich größerem Gesamtvolumen. Die Datenverteilung ist transparent, die Klienten arbeiten mit einer logischen Datenbank.
Versant Object Database 7.0 bietet feingranulare Sperrmechanismen auf Objekt-Ebene (object locking) und erlaubt damit ein Höchstmaß an parallelen Zugriffen.
Dies bedeutet, dass Sperrkonflikte nur dann auftreten, wenn zwei Applikationen dasselbe Objekt verändern wollen. Phantom-Konflikte, wie sie bei seitenbasierten Sperrmechanismen auftreten können, werden so vermieden. Versant unterstützt sowohl optimistisches als auch pessimistisches Locking und erlaubt es so dem Entwickler, das Modell zu wählen, das am besten zur Anwendung passt.
C++-Objekte, STL-Klassen und C++-Collections wie dictionaries, maps, maps of maps oder ähnliches werden – so wie sie sind – in der Datenbank gespeichert. Statusänderungen der Objekte werden hinter den Kulissen automatisch verfolgt. Wird die umgebende Transaktion abgeschlossen, werden alle Veränderungen automatisch zur Datenbank gesendet. Das Ergebnis ist ein natürlicher, wenig eingreifender Programmierstil, der den Entwicklungsaufwand deutlich verringert und bei Änderungsanforderungen eine schnelle Reaktion ermöglicht.
JDO 2.0 bietet eine transparente Persistenz für POJOs (plain old Java objects) – Java 2 Collections, Interfaces und beliebige benutzerdefinierte Klassen eingeschlossen. Statusänderungen der Objekte werden hinter den Kulissen automatisch verfolgt. Ein Commit schreibt alle Änderungen optimiert in die Datenbank. Versant Object Database 7.0 bietet diesen einfachen und intuitiven Programmierstil sowohl für eigenständige Applikationen als auch für Applikationsserver.
Versant Object Database kann - für den Endanwender unsichtbar - in eine Anwendung eingebettet werden und dennoch bis in den Bereich von Multi-Terabytes skalieren. Die Datenbank kann völlig adminstrationsfrei eingesetzt werden.
Alle Objekte der Datenbank erhalten eine logische Identität. Das ermöglicht es, die Objekte physikalisch an einen anderen Ort zu bewegen (z.B. zur Archivierung, Datenbank-Partitionierung), ohne in der Applikation darauf eingehen zu müssen.
Die Datenbankadministration erfolgt online und gewährleistet damit eine hohe Verfügbarkeit der Datenbank.
Die Option fault tolerant server (FTS) ermöglicht im Fall eines Hardware- oder Software-Versagens ein automatisches fail-over and recovery. FTS basiert auf der synchronen Replikation zwischen zwei Datenbank-Instanzen und unterstützt die transparente Resynchronisation nach der Fehlerbehebung.
Die Option asynchronus aeplication unterstützt asynchrone Replikationen in den Szenarien master-slave und peer-to-peer zwischen mehreren Servern. Sie dient dazu, Daten zu deren Sicherung oder auch zur Performance-Steigerung in einer verteilten Umgebung zu replizieren.
Die Option High Availability backup ermöglicht es, das Speichermedium zu spiegeln (z.B. mit EMC Symmetrix oder anderen Systemen), um Online-Sicherungen von sehr großen Datenbeständen vorzunehmen. Die Verfügbarkeit der Daten ist dabei sichergestellt.
Die Option Database Reorganizer ist für Anwendungen sinnvoll, die große Mengen von Objekten löschen müssen. Sie sorgt durch die automatische Wiederbelegung des freiwerdenden Speicherplatzes für Ordnung und größere Performanz.
Die Versant Monitoring Console (VMC) ist ein Add-on Tool zur Überwachung der Versant Object Databases, entwickelt auf Basis der Standard-Paradigmen für Managing Console/Remote-Agenten. Der Remote-Agent sitzt direkt auf dem Versant Serversystem, während die Steuerkonsole ein grafische Oberfläche darstellt, die auf einem Versant Client-System läuft, wobei die Aktivität der zu beobachtenden Datenbank darstellt.
Objektrelationaler Mapping-Code kann mehr als 30% Ihrer Anwendung und 40% des Entwicklungsaufwandes ausmachen. Mit Versant Object Database befreien Sie sich davon.
Für Anwendungen, die auf komplexen Datenmodellen mit Objekt-Navigation beruhen, bieten Objektdatenbanken eine weitaus bessere Performanz als relationale Datenbanken.
Wenn die Anwendung ein Objekt aus einer
Objektdatenbank laden muss, genügt in der Regel eine einzige Abfrage.
Dagegen sind in einer relationalen Datenbank mehrere joins nötig, um
auf referenzierte Daten in verbundenen Tabellen zuzugreifen –
jedenfalls, wenn es sich um Objekte mit sog. many-to-many-Beziehungen
handelt. Objekte mittleren Komplexitätsgrades können in einer
Objektdatenbank bereits um den Faktor 3 schneller verarbeitet werden.
Objekte hoher Komplexität – wie es bei many-to-many-Zuordnungen der
Fall ist, - werden bereits 30x schneller verarbeitet. Bei sog.
collections of collections und rekursiven Beziehungen bieten
Objektdatenbanken einen Geschwindigkeitsvorsprung von bis zu Faktor 50.
In der heutigen Zeit unterliegen auch Geschäftsprozesse einem stetigen, schnellen Wandel. Der Fähigkeit, schnell auf Änderungsanforderungen zu reagieren, kommt deshalb große Bedeutung zu. Die Objektdatenbank von Versant ermöglicht es, heute schon Applikationen für die Anforderungen von morgen zu entwickeln.
Objektdatenbanken sind die Lösung der Wahl, wenn Sie komplexe Objekte und große Datenmengen zu speichern haben. Die Vorteile liegen auf der Hand: weniger Code, geringere Entwicklungskosten, schneller am Markt, geringer oder gar kein Wartungsaufwand, sowie geringere Kosten für Hardware und Server-Software. Der Performanz-Vorteil objektorientierter Datenbanken kann auch die Kosten für Applikationen unter hoher Last deutlich senken. Schließlich sind große relationale Datenbanken teuer - und sie brauchen teure Hardware.
| Sprachen | C++, Java | |
| Operating Systems |
Microsoft Windows 2000, XP, 2003 Sun Solaris 2.9, 2.10 IBM AIX 5.1, 5.3 HP-UX 11i Red Hat RHEL 3.0, 4.0 |
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| JDK Support | JDK 1.4, 1.5 | |
| Verfügbarkeit |
Versant Object Database ist verfügbar |
Eine kostenlose Trial-Version der Versant Object Database ist zur Evaluierung verfügbar. Download und mehr Infos zur Versant Object Database finden Sie im Versant Developer Center.
Technische Fragen:
Developer Center Message Boards
Preisanfragen:
Versant Object Database
FastObjects .NET
Allgemeine Fragen:
Quick Message Form
Für Hausadressen, e-Mail-Adressen, Wegbeschreibungen etc:
Kostenlose 60-Tage-Test-Vollversionen: Jetzt die Versant Object Database oder FastObjects .NET testen! Downloads sind im Versant Developer Center verfügbar:
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